Seersucker: Der Stoff, der im Sommer funktioniert
Warum Seersucker kühlt, warum er knittert und warum das gewollt ist. Drei Looks mit Seersucker von Monokel Berlin.
Seersucker sieht aus, als hätte ihn jemand vergessen zu bügeln. Genau das ist der Punkt.
Was Seersucker besonders macht
Die gekräuselte Oberfläche ist kein Fehler, sondern Absicht. Beim Weben werden abwechselnd straffe und lockere Fäden verwendet. Die lockeren Fäden ziehen sich zusammen und erzeugen die typische Wellenstruktur.
Das hat einen praktischen Effekt: Der Stoff liegt nicht flach auf der Haut. Die Luft zirkuliert zwischen Stoff und Körper. An einem heissen Tag in der Stadt macht das den Unterschied.
Warum knittert Seersucker?
Er knittert nicht — er sieht immer so aus. Das ist der grösste Vorteil: Du musst ihn nicht bügeln. Ein Seersucker Hemd sieht am Ende eines langen Tages genauso aus wie am Anfang. Kein anderer Stoff kann das von sich behaupten.
Seersucker bei Monokel
Seersucker gibt es in verschiedenen Gewichten und Varianten. Als leichtes Hemd mit nur 125 Gramm, als Utility Jacket oder als kompletter Zweireiher Anzug. Je nach Gewicht und Webart funktioniert er anders, aber das Prinzip bleibt: die gekräuselte Oberfläche kühlt.

Seersucker Hemd mit leichten blauen Streifen. Die gekräuselte Oberfläche ist auch unter dem Sakko sichtbar und gibt dem Look Textur.


Petrol Seersucker Utility Jacket mit Bermuda. Seersucker funktioniert nicht nur als Hemd. Als Utility Jacket in Petrol zeigt der Stoff seine Vielseitigkeit.
Wann Seersucker, wann nicht?
Seersucker ist ein Sommerstoff. Von April bis September funktioniert er perfekt. Im Winter hat er nichts verloren.
Ob als Hemd unter dem Anzug, als Utility Jacket oder als Zweireiher: Seersucker bringt Leichtigkeit in jede Garderobe. Der Stoff arbeitet fuer dich, nicht gegen dich.